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Beschreibung  

 

 

Beschreibung

 

Der Cane Corso ist ein muskulöser, robuster Hund, der durch seine Stärke und Wendigkeit beeindruckt. Diese intelligente süditalienische Hunderasse hat ihren Ursprung schon vor dem Jahre 1200. Sein direkter Vorfahre ist der Canis Pucnacis, der alte römische Molosser.


Schon im 15. Jahrhundert galt er als Beschützer von Hof und Vieh.
In Italien war der Cane Corso sehr verbreitet, leider wurde er aber durch die Modernisierung der Landwirtschaft fast überflüssig. Doch ausgestorben ist er nicht. Professor Giovanni Bonatti entdeckte den Cane Corso in den 70er Jahren als erhaltenswertes Italienisches Kulturgut. Und so wurde 1983 die SACC gegründet um das Fortbestehen dieser Rasse zu sichern. Seit 1996 ist der Cane Corso offiziell vom FCI anerkannt, als 14. italienische Rasse, und nicht mehr vom aussterben bedroht.

Einen gut proportionierten und athletischen Eindruck soll der Cane Corso machen. Trotz seiner robusten Erscheinung ist der mittelgroße, kurzhaarige Hund sehr sportlich und elegant. Er bewegt sich mit großer Gewandtheit und breitem Gang. Sein Blick ist stolz und intelligent. Die relativ straffe Haut an der Schnauze bewirkt, dass er weniger sabbert als die Doggen mit schlafferen Lefzen.

Generell kann man sagen, dass der Cane Corso das Verhältnis zwischen Stärke und Gelassenheit am besten ausdrücken kann, wenn er seiner Beute oder einfach beim spielen einem anderem Hund nachläuft. Seine Lockerheit in der Bewegung erinnert uns an die einer Katze. Er ist sehr wachsam, temperamentvoll und hat eine sehr gute Reaktion. Ein unbestechlicher Kamerad mit viel Selbstvertrauen.

Noch heute findet diese Rasse auf zahlreichen Gütern süditaliens als Wachhund, Viehtreiber oder Hüter von Rindern und Schafen Verwendung.
Der mittelalterliche Saupacker wurde früher zur Bewachung der Höfe und Tiere der Bauern eingesetzt, zum ziehen der Karren und auch zur Großwildjagd. In Italien dient der intelligente Hund mit seiner raschen Aufnahmefähigkeit und seinem guten Gedächtnis heute als Wach-, Schutz-, Polizei- und Fährtenhund, aber vor allem als Begleithund. Was das verfolgen von Spuren angeht (Fährten- oder Personensuche) besitzt der Cane Corso eine sehr feine Witterung, vergleichbar mit der eines amerikanischen Bloodhound, der sich als der Beste auf diesem Gebiet ausgezeichnet hat.
Er ist ein williger Hund und Helfer kann aber auch sehr stur und Starrsinnig sein wenn ihm etwas zuwider ist.

Die Italiener sind ein geselliges Völkchen und brauchen Hunde die zwar den Hof bewachen, aber keinesfalls unkontrollierbar sein dürfen und die Gäste oder gar die Familie angreifen. Der Cane Corso ist sich der Hilflosigkeit von Kindern stets bewusst, seiner Familie treu ergeben und erträgt Kinderstreiche mit großer Gelassenheit. Fremden gegenüber ist er eher Misstrauisch aber mit hoher Reizschwelle.
Mit anderen Hunden hat er kaum Probleme, begegnet ihnen eher freundlich und freut sich über seinesgleichen als Spielkamerad. Wird er doch in seiner Heimat oft für arbeiten im Rudel eingesetzt.

Familienanschluss ist für den Cane Corso sehr wichtig, im Zwinger würde er verkümmern und krank werden. Allerdings braucht er auch unbedingt seinen Auslauf im eigenen Garten und auf ausgedehnten Spaziergängen. Ist er genügend ausgelastet ist er ein ruhiger Zeitgenosse. Draußen zeigt er dann, was in ihm steckt. Er kann Stunden damit verbringen zu toben und zu spielen.

Zwar ist der Cane Corso ein freundlicher Hund, doch durch seine imposante Erscheinung weckt er das Interesse der Passanten sobald er die Straße betritt. Mit seiner ruhigen und robusten Erscheinung fordert er seiner Umgebung den Respekt ab. Schon das allein sollte Anlass genug sein auf eine gute Erziehung vom Welpenalter an zu achten. Vor allem Leute ohne Hundeerfahrung sollten auf jedenfall eine gute Hundeschule mit Molossererfahrung aufsuchen. Diese überaus neugierige Rasse lernt schnell und beobachtet viel. Bei Hektik oder Geschrei schaltet er jedoch schnell auf Durchzug und auf zu viel Härte reagiert er genauso Sensibel wie andere Molosser. Eine konsequente aber liebevolle Erziehung ist unbedingt notwendig, denn der Cane Corso hat ein enorm gutes Gedächtnis und einmal erlerntes wird nicht so schnell vergessen. Besonders wichtig deshalb ist auch eine gute Sozialisierung schon von klein auf. Nehmen sie ihn mit in die Stadt, fahren sie mit ihm Auto, Zug oder Bus, er sollte so viel wie möglich kennen lernen. Wird der Cane Corso nicht sozial erzogen wird aus ihm leicht ein zurückgezogener Hund mit wachsamer Einstellung. Bei richtiger Erziehung mit Familienanschluss ist er ein treuer, unbestechlicher und verspielter Familienclown mit dem man viel Spaß haben kann und der mit seiner Familie jede Situation meistert